Bundesweiter Vorlesetag – auch an der Gustav-Brunner-Schule

27 Nov

Lesen ist viel mehr als nur die Fähigkeit einen Text zu verstehen. In eine Geschichte einzutauchen, die Fantasie spielen zu lassen – das macht Lesen zu einem Erlebnis. Um diesen Aspekt des Lesens neben der reinen Vermittlung des Handwerks den Schülern nahezubringen, nimmt die Gustav-Brunner-Schule regelmäßig am bundesweiten Vorlesetag teil, der dieses Jahr am Freitag, 17.11., stattfand.

Hauptakteure der Aktion waren dabei die Vorleser, darunter einige Eltern, interessierte Leser sowie die beiden ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins Lese-Eulen e.V., Ulrike Andres und Rita Eckert. Mit einem spannenden Buch unter dem Arm kamen die Vorleser zu den Klassen der Stufe 1-3 in die Gustav-Brunner-Schule, um dort ihre Geschichten zum Leben zu erwecken. Viele leuchtende Kinderaugen waren der Lohn für ihr Engagement.

Wie in den letzten Jahren waren die 4. Klassen in die Villa Herrmann eingeladen. Den schönen Lesesaal  der Buchhandlung verwandelten Ulrike Andres und Rita Eckert in einen fantastischen Ort, zum Beispiel ein Moor wie im Buch „Der verflixte Wahrheitszauber“. Danach durften die Kinder noch „das letzte Geheimnis der Villa Herrmann“ lüften: das Ausleihzimmer der Bücherei der Lese-Eulen im 1. Stock des Hauses wurde entdeckt.

Der Vorlesetag ist Teil des Leseförderkonzepts der Gustav-Brunner-Schule, das mit großem Engagement von Frau Trapp, Leiterin der Bücherei in der Villa Herrmann, unterstützt wird. Dabei ist ihr besonders wichtig, dass den Kindern auch nach dem Schulwechsel der Lesestoff nicht ausgeht. Und genau das bietet die Bücherei der Lese-Eulen vor Ort in Gustavsburg (Öffnungszeiten: Mi 16:00-18:00h und Sa 10:00-12:00h), die die Kinder am 17.11. kennenlernen durften.

Beitrag und Bilder von Nicole Auth